Lieber ein kalter Krieger… Zur Situation schwuler Männer im Zeitalter der Integration


Sonntag, 30. Mai 2010

Der folgende Text entstand als Entwurf für einen Beitrag zum Programmheft des 30. Münchner Christopher-Street-Day, den ich aus der Sicht eines Teilnehmers des ersten Münchner CSD von 1980 schrieb. Der CSD ist eine weltweit in vielen Städten stattfindende Veranstaltung zur Erinnerung an die Ereignisse in der New Yorker Christopher Street, bei denen sich in der Nacht vom 27. auf den 28. Juni 1969 erstmals Lesben, Schwule und Transsexuelle im „Stonewall Inn“ gegen eine der damals üblichen Polizei-Razzien in schwul-lesbischen Lokalen gewehrt haben. Eine Ursache für die aufgewühlte Stimmung, die zu diesen Ereignissen führte, war, dass am Tag zuvor Judy Garland unter der Beteiligung von Tausendenden von Schwulen in New York beerdigt worden war. Ihr Lied „Somewhere over the Rainbow“ war zu einem Zeichen für die Hoffnung auf eine bessere Welt geworden und begründete schließlich den Regenbogen als internationales schwul-lesbisches Symbol.Weiterlesen »

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Paar-Ikonen gestern und heute – Gedanken über die Veränderung im Verhältnis der Geschlechter


Samstag 20. März 2010

Im Musik-Blog der Süddeutschen Zeitung findet sich ein Interview mit Suze Rotolo, der ehemaligen Freundin von Bob Dylan, die mit ihm zusammen auf seinem 1963 erschienenen Album „The Freewheelin’ Bob Dylan“ (das mit „Blowin’ in the Wind“) abgebildet ist. Obwohl ich das Album seit langem kenne, habe ich erst jetzt das Foto bewusst betrachtet und es berührt mich sehr.Weiterlesen »

Jenseits von Gut und Böse – Der Umgang mit Missbrauch und Gewalt


Sonntag, 7. März 2010

Der folgende Text entstand als Leserbrief an die Süddeutsche Zeitung anlässlich der derzeitigen Welle von Veröffentlichungen über sexuellen Missbrauch und Gewalt an kirchlichen Schulen und Internaten. Er gibt bedingt durch die Grenzen des Leserbriefformats sehr kurz einige meiner Gedanken zu diesem Thema wieder.

Die derzeitige Fokussierung der Diskussion auf die lückenlose juristische Aufklärung der Missbrauchsfälle beinhaltet die Gefahr, dass die Aufklärung der tieferen Ursachen auf der Strecke bleibt. Eine wichtige Frage ist meines Erachtens, warum sich diese Kinder in ihrer zweifellos extremen Not an niemand gewandt haben, auch nicht an ihre Eltern.Weiterlesen »