Die Rettung der Welt durch Essen – zum Zweiten

Heuer schaffe ich es nicht, zur Demonstration für eine vernünftige Landwirtschaft anlässlich der „Grünen Woche“ nach Berlin zu fahren. Der folgende Blogeintrag ist ein Versuch, trotzdem einen Beitrag zu diesem Thema zu leisten. Der Text entstand, weil ich bei Einladungen oder im Restaurant immer wieder gefragt werde, warum ich mich vegan ernähre und ich dann meistens die Fakten und Zahlen, die mich dazu bewegt haben, nicht aus dem Gedächtnis wiedergeben kann. Ich nehme dann diesen Text als Merkhilfe und schicke ihn ggf. auch jemandem als PDF.

Warum ich mich vegan ernähre
Offensichtlich hat die Art der Ernährung mehr Einfluss auf Umwelt, Klima und Hunger in der Welt, als alle sonstigen Faktoren. Das weitaus Effektivste, was ein einzelner Mensch zur Rettung der Erde tun kann, ist nicht Bahnfahren, Papier recyceln oder Strom sparen, sondern richtig essen. Und das bleibt tatsächlich in der persönlichen Verantwortung jedes Menschen, denn es wird keine Gesetze geben, die uns vorschreiben, was wir essen dürfen, und der Markt wird das produzieren, was er verkaufen kann.

51 % aller klimaschädlichen Emissionen entstehen durch die Produktion tierischer Nahrungsmittel, also mehr als durch alle anderen Faktoren wie Verkehr, Industrie und sonstiger privater Konsum zusammengenommen.
(Studie des Worldwatch-Instituts, durchgeführt von Umweltspezialisten der Weltbank)

Die Klima-relevanten Emissionen eines durchschnittlichen Alles-Essers werden laut Foodwatch
– durch vegetarische Ernährung inklusive Eiern und Milchprodukten auf die Hälfte
– durch konventionell angebaute pflanzliche Ernährung auf 1/8
– durch pflanzliche Ernährung mit Bio-Produkten auf 1/17 reduziert.

In den letzten Jahrzehnten sind 2/3 der Urwälder der Erde abgeholzt worden.
Die Welternährungsorganisation FAO der UN stellte in einer 2006 veröffentlichten Studie fest
– dass 70 % des abgeholzten Amazonaswaldes für Viehweiden und ein Großteil der restlichen 30 % für Futtermittelanbau verwendet wird
– dass 70 % der weltweiten landwirtschaftlichen Flächen für die Viehhaltung verwendet werden
– dass auf der Fläche eines Grundstückes, die benötigt wird, ein Kilo Fleisch zu erzeugen, im selben
 Zeitraum 200 kg Tomaten oder 160 kg Kartoffeln angebaut werden könnten
– dass für die Erzeugung von 1 Kilo Fleisch bis zu 16 kg Getreide verfüttert werden.
Durch pflanzliche Ernährung rettet ein Mensch jährlich 4 Quadratkilometer Wald.

50 % der Weltgetreideernte und 90 % der Weltsojaernte werden zur Fütterung von Nutztieren verwendet.

Für 1 Kilo Fleisch werden 15 000 Liter Wasser, für einen Liter Kuhmilch 1000 Liter Wasser benötigt. Eine Ernährung mit pflanzlichen Lebensmitteln spart im Vergleich zur Ernährung mit tierischen Produkten pro Jahr bis zu 5 Millionen Liter Wasser.

Allein die Nutztiere der USA produzieren 130 mal mehr Ausscheidungen als die gesamte menschliche Population (40 000 kg pro Sekunde). Die Exkremente von Nutztieren führen zu großen Umweltbelastungen, z.B. zur Belastung des Grundwassers und der Böden mit Nitrat, aber auch mit Rückständen von Medikamenten wie Antibiotika und Hormonen, die in der Tierzucht eingesetzt werden. Das in ihnen enthaltene Ammoniak ist wesentlich am sauren Regen und damit am Waldsterben beteiligt.

Ein Großteil des Hungers in der Welt hat mit dem Konsum tierischer Produkte zu tun: durch die Herstellung von zum Export bestimmtem Fleisch direkt, oder durch den Anbau von zum Export bestimmten Futtermitteln auf den Flächen, auf denen pflanzliche Lebensmittel für die Menschen vor Ort oder auch zur Lieferung in von Trockenheit betroffene Gebiete produziert werden könnten. Der Guardian schrieb dazu am 24.12.2002: „Es scheint jetzt offensichtlich, dass eine vegane Ernährung die einzig ethische Antwort auf das weltweit wohl dringlichste Problem sozialer Gerechtigkeit ist.“

Jedes Jahr werden weltweit über 50 Milliarden Nutztiere und hunderte Milliarden Meerestiere für die menschliche Ernährung getötet. Der Fischbestand in den Meeren ist in letzter Zeit um 
90% zurückgegangen.


Quelle: Greenpeace Österreich

Treibhauseffekt der Herstellung von LebensmittelnQuelle: Foodwatch Deutschland

Vergleich: Landverbrauch zur Produktion von 1 kg Nahrungsmittel
Quelle: Schweizerische Vereinigung für Vegetarismus

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Wofür die Occupy-Bewegung eintreten kann: Ein neues Weltbild als Grundlage von Politik und Wirtschaft


… und das jedes Hundes natürlich auch.

Gestern brachte der Deutschlandfunk eine einstündige Reportage zur Occupy-Bewegung und es hat mich sehr beeindruckt, wie eine Gruppe junger Teilnehmer des Camps auf dem Frankfurter Börsengelände dem Versuch des Reporters widerstand, sie zu abwertenden Äußerungen über „die Banker“ zu provozieren. Sie seien gegen die bestehenden Strukturen aber sie wollten niemanden persönlich verunglimpfen, sie seien gewillt, mit jedem, auch mit den Repräsentanten dieser Strukturen, zu reden, so der standhaft beibehaltene Tenor ihrer Aussagen. Wenn sich diese Haltung in der neuen Protestbewegung durchsetzt, dann wäre das tatsächlich ein Heraustreten aus dem bestehenden System der Spaltung in gute und schlechte Menschen, die bislang alle Versuche der Veränderung und des Erhalts bestehender Verhältnisse prägt.

Es wird immer wieder kritisiert, dass die Occupy-Bewegung keine politischen und wirtschaftlichen Alternativen aufzeige und diese wehrt sich, indem sie entgegnet, dass sie sich in ihrem Protest nicht unter Leistungsdruck setzten lasse und sich von keiner bestehenden Richtung vereinnahmen lassen wolle. Diese Szene spiegelt die allgemeine Ratlosigkeit sowohl auf Seiten der Bewegung wie auch auf der ihrer Kritiker wider und es ist die besondere Tugend der Aktivisten, dass sie diesbezüglich ehrlich sind. Ich denke, dass es tatsächlich nicht mehr um das Aufzeigen von politischen und wirtschaftlichen Alternativen gehen kann, weil diese die bestehenden Strukturen nicht grundsätzlich in Frage stellen. Ich glaube, dass das Unwohlsein, das derzeit viele Menschen verspüren, nicht mit dem Versagen von Politik und Wirtschaft zu tun hat, sondern mit dem Weltbild das diesem Versagen zugrunde liegt.

In diesem Weltbild sind wir isolierte Wesen, isolierte Staaten, isolierte „Währungsunionen“ ohne tieferen Sinn, die zwar in fataler Abhängigkeit von einander stehen aber letztlich doch Konkurrenten sind und gegeneinander kämpfen müssen, um nicht vom anderen gefressen oder entwertet und ausgestossen zu werden. Und die richtige Politik und die richtige Wirtschaft sollen das verhindern. Sie sollen dafür sorgen, dass wir genügend haben (Geld, Güter, Arbeit, Bevölkerung, Wachstum, umweltfreundliche Energie und Mobilität), damit wir den Konkurrenzkampf in einer feindlichen Umwelt bestehen können und uns nicht wert- und sinnlos  fühlen. Es ist dieses Weltbild, dass die gegenwärtigen Krisen hervorruft, die Ausbeutung der Erde, die Zerstörung der Umwelt, die Hungerkatastrophen und die immer weiter auseinander gehende Schere zwischen Reich und Arm.

Langsam wird deutlich, dass sämtliche bestehenden politischen und wirtschaftlichen Systeme für die derzeitige krisenhafte Entwicklung keine Lösungen haben. Es gibt weder in linken noch in rechten noch in mittleren „Lagern“ wirkungsvolle Konzepte gegen die globale Krise. (Vor kurzem ging die Meldung durch die Medien, dass das Ausmaß des Anstiegs des globalen CO2-Ausstosses trotz der weltweiten Bemühungen um Reduktion selbst die pessimistischsten Prognostiker überrascht habe.) Und auch die Rezepte der bestehenden Umweltbewegung haben letztlich fatale Auswirkungen, wenn etwa die Forderung nach erneuerbaren Energien dazu führt, dass die Industrie solche tatsächlich herstellt und dadurch über die Abholzung von Urwäldern und die Umnutzung landwirtschaftlicher Flächen die Umweltprobleme noch vergrößert, und wenn mit diesen Energien ein die Erde ausbeutendes Wachstum vorangetrieben wird, um die allseits beschworene „Konkurrenzfähigkeit“ zu erhalten.

Auch wenn ich mich in diesem Blog wiederhole: Ich hoffe, dass es der neuen globalen Bewegung gelingt, für etwas einzutreten, nämlich für ein neues Weltbild als Grundlage unseres politischen, wirtschaftlichen und sonstigen Handelns:
– für ein Weltbild in dem die Güter der Erde für alle reichen
– für ein wahrhaft ökologisches Weltbild in dem Lebewesen und Dinge nicht isoliert voneinander existieren, sondern alles mit allem zusammenhängt
– für ein Weltbild in dem klar ist, dass ich das, was ich dem anderen zufüge, mir selbst zufüge
– für ein Weltbild in dem die Würde aller Lebewesen als gegeben gilt
– für ein Weltbild in dem Wachstum vor allem als geistiges Wachstum gesehen wird
– für ein Weltbild in dem die Erkenntnisse der Physik über das Raum-Zeit-Kontinuum und über die Äquivalenz und die Unzerstörbarkeit von Energie und Materie in unsere Lebenspraxis einfließen und uns die Angst vor dem Tod nehmen, und in dem es deshalb Sinn macht, sich so zu verhalten, als würden wir ewig leben, statt zu glauben, dass nach uns ruhig die Sintflut kommen kann.
– für ein Weltbild in dem klar ist, dass wir Leben nicht machen können, sondern nur als Wunder verstehen können
– für ein Weltbild in dem alles einen Sinn hat, auch wenn wir ihn nur annäherungsweise erkennen können, und in dem es deshalb nichts Wertloses gibt.

Albert Einstein schrieb 1932: „Das Schönste und Tiefste, was der Mensch erleben kann, ist das Gefühl des Geheimnisvollen. Es liegt der Religion sowie allem tieferen Streben in Kunst und Wissenschaft zugrunde. Wer dies nicht erlebt hat, erscheint mir, wenn nicht wie ein Toter, so doch wie ein Blinder. Zu empfinden, dass hinter dem Erlebbaren ein für unseren Geist Unerreichbares verborgen sei, dessen Schönheit und Erhabenheit uns nur mittelbar und in schwachem Widerschein erreicht, das ist Religiosität. In diesem Sinne bin ich religiös. Es ist mir genug, diese Geheimnisse staunend zu ahnen und zu versuchen, von der erhabenen Struktur des Seienden in Demut ein mattes Abbild geistig zu erfassen.“

Wir brauchen ein Weltbild, in dem dieses „Gefühl des Geheimnisvollen“ den Platz einnimmt, den derzeit der Glaube an die Sinnlosigkeit unseres Lebens innehat – mit all seinen fatalen Folgen.

Zu den Reaktionen der Politik auf die Atomkatastrophe in Japan

Nun hat sich also herausgestellt, dass die Atomkraftwerke eines Landes, an dessen technischer Kompetenz bislang keine Zweifel bestanden, entgegen anderslautender Versprechungen nicht sicher sind. Es ist nur logisch, dass dadurch auch die entsprechenden Versicherungen anderer Staaten auf höchstem technischen Niveau wie Deutschland unglaubwürdig werden. Es gibt, seit es Atomkraftwerke gibt, Menschen, die gesagt haben, dass diese nicht sicher sind. Sie hatten recht. Und es gibt Menschen, die behauptet haben, die Atomkraftwerke seien sicher. Sie haben sich geirrt. Die Integrität und Glaubwürdigkeit von Politiker/innen, die bislang Atomkraftwerke mit dem Argument, sie seien sicher, befürwortet und ihren Betrieb beschlossen haben, hängt meines Erachtens nun davon ab, ob sie ihren Irrtum einsehen und zugeben können. Denn Selbsterkenntnis ist der erste und unabdingbare Weg zur Besserung. Ohne die Anerkennung der Wahrheit und das Eingeständnis „ich habe mich geirrt“ bleiben alle Kehrtwendungen dieser Politiker bloßes Taktieren.

Wir werden sein wie Gott – wenn wir Verantwortung übernehmen. Gedanken zu Dioxin- und anderen Skandalen

Ich finde es immer wieder verblüffend mit welcher Selbstverständlichkeit bei „Skandalen“ wie dem derzeitigen Fund von Dioxin in Futtermitteln nicht etwa die Verursacher sondern zuallererst das Versagen der Kontrollinstanzen für das Geschehene verantwortlich gemacht wird. So sagt z.B. der Greenpeace-Landwirtschaftsexperte Martin Hofstetter auf die Frage, warum es immer wieder zu solchen Skandalen komme: „Das hat insgesamt damit zu tun, dass Futtermittel staatlicherseits zu wenig kontrolliert werden“ und fordert „häufigere, bessere und verpflichtende staatliche Kontrollen“ und „härtere Strafen“. Und die Nachrichten melden, dass in Deutschland 1500 Lebensmittelkontrolleure fehlen. Dieser Reaktion liegt die Vorstellung zugrunde, dass Menschen automatisch Böses tun und nur durch Kontrolle und Strafe daran gehindert werden können. Egal ob es sich um Börsenbetrug, sexuellen Missbrauch, Steuerhinterziehung oder Umweltverschmutzung handelt, immer scheint das einzige Mittel dagegen eine von oben gesetzte Grenze zu sein.

In dieser Sichtweise liegt die Verantwortung dafür, dass nichts Böses geschieht, bei äußeren Mächten. Ich kann deren Begrenztheit ausnutzen und muss mich nicht schlecht fühlen, wenn ich z.B. eine Gesetzeslücke finde oder evtl. sogar wenn ich einen Gesetzesbruch begehe, der nicht entdeckt wird – es ist die Schuld der Politik, der Justiz, der „Zuständigen“, die versagt haben.Weiterlesen »

Muttis Sauerbraten und der Untergang der Welt – Vom Glück und von den Schwierigkeiten durch Essen die Umwelt zu schützen


Sonntag, 10. Oktober 2010

Vor eineinhalb Jahren habe ich beschlossen, mich vegan zu ernähren. Ausschlaggebend war ein Zeitungsartikel, in dem die CO2-Bilanzen verschiedener Ernährungsweisen verglichen wurden. Weitere Recherchen führten zu einem eindeutigen Bild:

Entsprechend einer Studie des Worldwatch-Instituts entstehen 51% der klimaschädlichen CO2- und Methan-Emissionen durch die Nutztierhaltung. Foodwatch Deutschland hat errechnet, dass vegetarische Ernährung inklusive Milchprodukten und Eiern etwa die Hälfte der klimaschädlichen Emissionen eines durchschnittlichen Fleischessers verursacht, bei veganer Ernährung mit konventionell angebauten Lebensmitteln sind es noch knapp 1/8 und bei einer Umstellung auf Bio-Pflanzenkost sind es sogar nur noch 1/17. Andere Quellen kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Ich glaubte ihnen. Ich war bereits seit über 20 Jahren Vegetarier, also schien mir der Schritt hin zu pflanzlicher Kost aus Umweltschutzgründen eine logische Entwicklung.

Ich traf die Entscheidung und verwirklichte sie sofort. Es war überraschend leicht. Weiterlesen »

Wertewende statt Energiewende – Gedanken über eine neue Definition von Wachstum


Sonntag 19. September 2010

Gestern war ich auf der Demonstration gegen die Laufzeitverlängerung für Atomkraftwerke in Berlin. Wie immer nach der Teilnahme an solchen Ereignissen fühle ich wieder etwas Hoffnung für die Welt, bin froh, hautnah gespürt zu haben, dass es Menschen gibt, die bereit sind, sich für eine bessere Welt einzusetzen, ihre Meinung zu zeigen, auch wenn sie dafür ihre Freizeit opfern müssen und es sie Geld kostet. Nach der Demonstration, beim Warten auf den Zug zurück nach München sah ich am Bahnsteig zwei Frauen, die bei der Hinfahrt am Vormittag mit mir im selben Abteil gewesen waren. Sie trugen jetzt wie ich Buttons, die sie als Teilnehmerinnen der Demonstration auswiesen und wir freuten uns zu erkennen, dass wir offensichtlich zum selben Zweck angereist waren. Ich begrüßte sie mit: „13 Stunden Zugfahrt für 4 Stunden Demonstration“ und eine der beiden erwiderte lachend in breitem bayerisch: „Wenn wir das Klump damit wegkriegen, ist es nicht zuviel oder?“ Sie waren so wie ich offensichtlich zufrieden mit dem, was sie getan hatten. Bei der Recherche zur Demonstration im Internet finde ich in Kommentaren von Teilnehmern genau dieses Gefühl: „Ich bin froh, dass ich da war, es war eine gute Erfahrung.“ Mir fällt bei solchen Gelegenheiten immer wieder auf, wie befriedigend es offensichtlich ist, sich für seine Überzeugung einzusetzen und sich dazu mit anderen zusammenzufinden oder auseinanderzusetzen. Damit wird eine Alternative zu dem deutlich, was den Menschen in unserer Gesellschaft üblicherweise ein gutes Gefühl geben soll: der Konsum von materiellen Gütern.Weiterlesen »

Humanismus statt Materialismus – Gedanken über neue Werte in einer globalisierten Welt


Sonntag 13. Juni 210
 

Eicke R. Weber, der Leiter des Fraunhofer-Instituts für solare Energiesysteme schlägt angesichts des Scheiterns der internationalen Klimapolitik beim Klimagipfel 2010 in Bonn in der SZ vor, statt der nach Verzicht klingenden Forderung „Verringerung der Emissionen“ als Ziel lieber die hundertprozentige Versorgung mit erneuerbaren Energien für alle Länder zu setzen. Dieser Vorschlag ist sicher richtig, trifft aber nicht den Kern der Probleme in der Umweltpolitik. Denn selbst wenn alle Länder ihren Energiebedarf ausschließlich aus erneuerbaren Energien decken würden, bliebe das Problem der Gerechtigkeit, also der Angleichung des Lebensstandards. Und es ist kaum vorstellbar, dass alle Bewohner dieser Erde so leben, wie die Deutschen oder gar die US-Amerikaner.Weiterlesen »