Muttis Sauerbraten und der Untergang der Welt – Vom Glück und von den Schwierigkeiten durch Essen die Umwelt zu schützen


Sonntag, 10. Oktober 2010

Vor eineinhalb Jahren habe ich beschlossen, mich vegan zu ernähren. Ausschlaggebend war ein Zeitungsartikel, in dem die CO2-Bilanzen verschiedener Ernährungsweisen verglichen wurden. Weitere Recherchen führten zu einem eindeutigen Bild:

Entsprechend einer Studie des Worldwatch-Instituts entstehen 51% der klimaschädlichen CO2- und Methan-Emissionen durch die Nutztierhaltung. Foodwatch Deutschland hat errechnet, dass vegetarische Ernährung inklusive Milchprodukten und Eiern etwa die Hälfte der klimaschädlichen Emissionen eines durchschnittlichen Fleischessers verursacht, bei veganer Ernährung mit konventionell angebauten Lebensmitteln sind es noch knapp 1/8 und bei einer Umstellung auf Bio-Pflanzenkost sind es sogar nur noch 1/17. Andere Quellen kamen zu ähnlichen Ergebnissen. Ich glaubte ihnen. Ich war bereits seit über 20 Jahren Vegetarier, also schien mir der Schritt hin zu pflanzlicher Kost aus Umweltschutzgründen eine logische Entwicklung.

Ich traf die Entscheidung und verwirklichte sie sofort. Es war überraschend leicht. Für den Verzicht auf Milchprodukte, die ich sehr gerne gemocht hatte, entschädigte mich die Entdeckung neuer Lebensmittel, die ich bis dato wenig oder gar nicht gekannt hatte. Heute esse ich bestimmte vegane Aufstriche, Tofusorten, Seitanprodukte, Nussmuße usw. mit demselben Appetit wie früher bestimmte Käsesorten oder Quark. Ich mag Sojamilch, Hafermilch und Dinkelmilch mittlerweile ebenso gerne wie früher Kuhmilch. Und für den Verzicht auf Kuchen mit Eiern und Milchprodukten, die ich geradezu geliebt hatte, entschädigte mich anfangs das Gefühl, dass ich ohnehin zuviel davon gegessen hatte, mittlerweile habe ich in meinem Umfeld einige Quellen mit veganem Kuchen aufgetan. Mir wurde klar, dass es eine Frage der Gewohnheit ist, was mir schmeckt, etwa so wie ich mich an italienisches, chinesisches und indisches Essen gewöhnt hatte. Und vieles, was ich vorher schon gegessen hatte, war ohnehin vegan gewesen: Brot, Salat, Gemüse, Obst Nudeln… Wie gesagt, es ging erstaunlich leicht.

Meine Sorge, ich könnte von Freunden und Bekannten die gleiche Skepsis erfahren, die ich selbst lange Zeit Veganern gegenüber empfunden hatte, und angesehen werden wie jemand, der sich einer Sekte anschließt, erwies sich als grundlos. Zwar erwähnten einige, dass sie eine/n Veganer/in, kannten, der/die ungesund aussah, unglücklich wirkte oder sozial auffällig war, aber die typische Reaktion, die ich erfuhr, war sinngemäß etwa die: „Ich esse ja auch nur noch wenig Fleisch, aber ab und zu einen Schweinebraten mit Klößen, darauf könnte ich nicht verzichten, das gab’s schon in meiner Kindheit. Sojamilch habe ich schon mal probiert, also das wäre nicht meins. Ich bewundere deine Konsequenz, aber ich könnte das nicht.“

In Diskussionen über die Sinnhaftigkeit fiel mir immer wieder auf, wie schwer es für mich war, mir die Zusammenhänge zwischen Ernährung und Umweltschutz klarzumachen und sie zu vermitteln. Ein Argument gegen vegane Ernährung, das häufig genannt wurde, war, dass man dann ja vermehrt Sojaprodukte essen würde und Sojaanbau bekanntermaßen enorme Umweltschäden verursache, z.B. indem dafür Urwald gerodet würde. Das war noch relativ leicht zu entkräften, denn es leuchtet den meisten sofort ein, dass Soja wie alle Pflanzen in wesentlich größeren Mengen angebaut werden muß, wenn damit zunächst Tiere gemästet werden, statt dass ihr Nährwert direkt den Menschen zugute kommt. Eine weitere Überlegung, die ich selbst in meiner Zeit als Vegetarier immer ausgeblendet hatte, ist die, dass der alleinige Verzicht auf Fleisch ja noch nicht bedeutetet, dass keine Tiere mehr gehalten und geschlachtet werden müssen. Wenn man z.B. statt Fleisch und Wurst viel Käse isst, kann man seine Klimabilanz evtl. sogar verschlechtern. Laut Foodwatch verursacht die Herstellung von Käse zum Teil mehr Umweltschäden als die von Schweinefleisch oder ggf. sogar Rindfleisch, da für ihn viel Milch verbraucht wird, also in ihm sozusagen besonders viel Rind drinsteckt. Auch lässt sich nicht verhindern, dass immer genauso viele männliche Tiere geboren werden, wie weibliche, die ja für Milchprodukte nicht benötigt werden – ebenso wie genauso viele männliche wie weibliche Küken auf die Welt kommen, die keine Eier legen. Was soll aus diesen werden? (Hier kommen ethische Argumente ins Spiel, die für mich sehr wichtig sind, auch wenn sie hier außen vor bleiben.) Ein Argument, das auch vom – sonst von mir wegen seiner hohen ethischen Ansprüche und deren konsequenter Einhaltung – besonders geschätzten Demeterbund für die Nutztierhaltung vorgebracht wird, lautet, dass Nutztiere zur Pflege unserer Kulturlandschaften (Viehweiden) wichtig sind und das ihre Ausscheidungen als Dünger benötigt werden, wenn nicht (schädlicher) Kunstdünger eingesetzt werden soll. Mir erscheint es nicht logisch, dass pflanzliche Nahrung nur produziert werden kann, wenn zu ihrer Herstellung noch mehr pflanzliche Nahrung verbraucht wird. Auch hätte ich nichts dagegen, wenn aus einem Teil der Kulturlandschaften wieder Wildnis entstünde, ich denke dass dies auch aus Gründen des Umweltschutzes nur gut sein könnte.

Letztlich läuft alles immer wieder auf das Gleiche hinaus: Die Ernährung mit tierischen Produkten erfordert einen wesentlich größeren Energieaufwand und ist mit wesentlich mehr Belastungen für die Umwelt verbunden, als die mit pflanzlichen. Und alle Argumente, dass tierische Produkte für eine gesunde Ernährung nötig seien, sind schon allein dadurch widerlegt, dass es jede Menge gesunder Veganer gibt – sogar im Hochleistungssport. Art und Ausmaß der derzeitigen „Zivilisationskrankheiten“ und ernährungsbedingten Gesundheitsschäden hängen vor allem auch mit dem Verzehr von tierischen Produkten zusammen und es mutet mich als paradox an, wenn angesichts dieser Schäden immer noch vor den Gefahren einer veganen Ernährung gewarnt wird.

Warum fällt es uns so schwer, unsere Denkweise und unsere Lebensgewohnheiten zu ändern, auch wenn wir sehen, dass sie unvernünftig sind und uns mittelbar oder sogar unmittelbar schädigen? Aus meiner Erfahrung mit meinen persönlichen Schwierigkeiten mich zu verändern, vermute ich, dass Veränderung auch deshalb schwer fällt, weil sie Schuldgefühle macht. Etwas an mir zu verändern, löst das Gefühl aus, es bisher falsch gemacht zu haben. Kein Fleisch mehr zu essen, heißt dann: Ich habe mich bisher durch Fleischessen schuldig gemacht. Dazu kommt die Loyalität gegenüber der eigenen Herkunft: Muttis Sauerbraten, Vatis Steak medium und Tante Erikas ungarisches Gulasch sollen jetzt plötzlich für den Untergang der Welt verantwortlich sein? Bauernhöfe mit Kühen, Schweinen und Hühnern, Cowboys, Steaks und Hamburger, all die Idyllen und Ikonen unserer Kindheit sollen jetzt plötzlich etwas Schlechtes sein? Undenkbar.

Mir hilft bei bestimmten Entscheidungen immer wieder die Erfahrung, die ich mit meinem schwulen Coming-out gemacht habe: Es gibt etwas in mir, von dem ich weiß, dass es für mich wichtig und richtig ist, auch wenn es gegen alle bisherigen Erfahrungen von Normalität steht, und ich weiß, dass ich meine persönliche Entwicklung schädigen werde, wenn ich es unterdrücke. Bisher habe ich mich jedes Mal besser gefühlt, wenn ich mich dazu entschieden habe, mich nach meinen inneren Wertmaßstäben zu richten. So ging es mir auch mit der Entscheidung, mich vegan zu ernähren. Die Erfahrung, diese Entscheidung trotz Bedenken bezüglich der Praktikabilität und der möglichen Befremdung meiner Umwelt zu treffen und umsetzen, gab mir wieder einmal ein Gefühl der persönlichen Freiheit. Freiheit ist für mich, wenn ich für etwas, das ich als richtig erkannt habe, die Verantwortung übernehme und es in die Tat umsetze. Mir geht es besser, wenn ich so handle. Selbst wenn ich den Untergang der Menschheit und vieler Arten nicht verhindern kann, will ich wenigstens in Würde untergehen und (wie jeder Strebende) das Gefühl haben, dass ich sinnvoll gelebt habe. Ein wichtiger Teil des Sinns meines Lebens besteht für mich im Moment darin, meinen Beitrag zum Stopp der Zerstörung der Erde zu leisten und eine lebensfördernde Entwicklung einzuleiten.

Hier noch ein Nachtrag aus kulturgeschichtlich-religiöser Sicht:
Wenn es darum geht, die Umweltzerstörung zu erklären wird immer wieder unsere Prägung durch das jüdisch-christliche Weltbild angeführt und die folgende Stelle aus der Genesis zitiert: „Seid fruchtbar und mehret Euch und macht Euch die Erde untertan“ Regelmäßig wird dieses  Zitat dabei aus seinem Zusammenhang gerissen und verkürzt wiedergegeben, das Original lautet folgendermaßen: „Gott segnete sie und sprach zu ihnen: ‚Seid fruchtbar und mehret euch, füllet die Erde und machet sie untertan und herrschet über des Meeres Fische, die Vögel des Himmels und über alles Getier, dass sich auf Erden regt!’ Gott sprach weiter: ‚Seht ich gebe euch alles Grünkraut, das auf der ganzen Erde Samen trägt und alle Bäume mit samenhaltigen Früchten; dies diene Euch als Nahrung!’“

Es ist keine Rede davon, dass die Tiere als Nahrung für den Menschen geschaffen wurden. Gott bestimmt den Menschen sozusagen zum Veganer. Auch findet sich kein Hinweis darauf, dass die Menschen die Erde ausbeuten sollen, im Gegenteil: An einer etwas späteren Stelle wird klar, was mit untertan machen und herrschen gemeint ist: „Gott der Herr sprach: ‚Es ist nicht gut, dass der Mensch alleine sei, ich will ihm eine Hilfe machen als sein Gegenstück.’ So bildete Gott der Herr aus der Erde allerlei Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zum Menschen um zu sehen, wie er sie benennen würde; und ganz wie der Mensch jedes Lebewesen benannte, so lautet sein Name.“ Es geht dabei also um „Herrschen“ durch sprachliches Bewusstsein, durch Benennen, nicht durch Schädigen der Tiere, die dem Menschen als „Gegenstück“, also quasi als Hilfe zur Bildung einer Identität als Mensch dienen sollen.

Links:

Klimarelevanz verschiedener Ernährungsweisen:
http://www.foodwatch.de/e10/e17197/e17201/e28069/e28074/

Forschungsbericht zu den Auswirkungen der Nutztierhaltung (englisch):
http://www.worldwatch.org/files/pdf/Livestock%20and%20Climate%20Change.pdf
Und hier eine Übersetzung:
http://sos-klimawandel.info/beitraege/118-worldwatch.html

Webseiten über veganes Leben:
http://vegan.de/
http://www.vegane-gesellschaft.org/

Video zu den globalen Auswirkungen der Ernährungweisen auf Hunger und Umwelt (3:46 min.):
http://www.youtube.com/watch?v=qiYghMmFc_8&feature=related:

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9 Gedanken zu “Muttis Sauerbraten und der Untergang der Welt – Vom Glück und von den Schwierigkeiten durch Essen die Umwelt zu schützen

  1. Hallo Manfred,
    habe Deinen Artikel mit Interesse gelesen.
    Ich bin schon immer Vegetarier, habe als Kind schon Fleisch verweigert, obwohl meine Eltern es viel gegessen haben, aber schon als Kind hatte ich so ein Gefühl dass Fleisch irgendwie nicht auf den Teller gehört und es nicht gut ist, da reinzubeißen in etwas, was sich einmal bewegt und gelebt hat.
    Milchprodukte habe ich immer gemocht und habe mich sogar eine Zeit über die Veganer geärgert, weil ich fand, dass sie zwar die Tiere respektieren und schützen, aber die Pflanzen einfach Ding oder Nahrung und niht als Lebewesen ansehen.
    Vor Jahren habe ich mal 3 Monate vegan gelebt um es auszuprobieren und habe mich dabei sehr gut gefühlt, fit und vital und leicht und vor allem, brauchte viel weniger Schlaf als vorher. Mir wurde bewusst wie schwer die Milchprodukte sind. Dann habe ich das aber wieder gelassen.
    Jetzt habe ich mich aber endlich wieder zu dieser Lebensweise entschieden und bin seit 1 Woche vegan und bin sehr glücklich darüber, diese Leichtigkeit an die ich mich erinnere von meinem damaligen Versuch, stellt sich wieder ein und wie gesagt, ich bin sehr froh, weil ich eben eigentlich auch die Überzeugung habe, dass Nutztierhaltung für den Menschen eigentlich nicht nötig ist.
    Ich betrachte die Tiere vielmehr als meine Brüder und Schwestern oder Kameraden und ich denke dass wir Menschen eigentlich sehr viel von den Tieren und ihrem Verhalten lernen könnten, und dass wir die Tiere eigentlich auch so betrachten sollten, also etwas ebenbürtiger. Ein Tier zu essen ist für mich persönlich von der Ethik her ähnlich wie Kannibalismus, denn es geht hier ja auch um Blut, Knochen etc, und das fand ich schon als Kind, ganz von selber, ohne dass meine Eltern oder Freunde es mir beigebracht hätten.
    Ich bin jetzt vegan und ernähre mich von Pflanzen, respektiere die Pflanzen aber dabei als Lebewesen ohne sie nur als Ding zu betrachten.
    Die Umweltaspekte sehe ich natürlich auch genauso, kaufe auch die Sojaprodukte vorwiegend von Firmen wo ich weiß dass sie die Sojabohnen nicht aus ehemaligen Regenwaldgebieten beziehen.
    Ein anderer Aspekt den ich noch habe ist, dass ich denke, dass Milchprodukte ein Suchtfaktor sind und die Menschheit denkt wir bräuchten sie zur Ernährung, aber sie nicht wirklich gesund sind, nur eben schön satt machen und so ein wohliges Gefühl vermitteln, siehe der Spruch „Käse verschließt den Magen“, und es vielen deshalb so schwer fällt darauf zu verzichten —- aber wir sind ja wirklich keine Kälbchen und groß genug. Wie siehst Du das mit dem Thema Sucht nach Milchprodukten?
    Meine Tochter wird im Dezember 4 und jetzt auch mit mir seit 1 Woche vegan…sie hat vorher viel und gern Milchprodukte zu sich genommen, aber sie war auch sehr viel erkältet und verschleimt, in letzter Zeit immer häufiger, sodass ich mich nun dazu entschieden habe, und schon jetzt nach 1 Woche geht die Verschleimung deutlich zurück. Sie verlangte in den ersten Tagen schon nach Milch, akzeptiert nun aber auch Soja-Reis-Drink und ich denke es wird sehr gut gehen.
    Viele Grüße, kolibry.

    • Hallo kolibry,
      vielen Dank für Deinen Kommentar und die ausführliche Schilderung Deiner Erfahrungen, und Deiner Gedanken zur Ethik im Umgang mit Tieren und Pflanzen, Ich kann sie gut nachvollziehen kann und sehe das ganz ähnlich, wie Du.
      Das mit unserer Sucht nach Milchprodukten hat aus meiner Sicht damit zu tun, dass Kuhmilch in unserer Kultur so eine zentrale Bedeutung hat. Sie ist ja auch oft Ersatz für Muttermilch und wird damit unbewusst als Symbol für Mutterliebe gesehen. Wir sind – wie Du schreibst – keine Kälbchen, aber vielleicht fühlen wie uns oft als Kinder, die mehr Fürsorge (Mutterliebe) bräuchten. Das „Abstillen“ fällt uns dann schwer.
      Beste Grüße
      Manfred

  2. Hallo Manfred,
    ich denke das kann wirklich so sein — wenn ich das recht bedenke, kann das schon ein Ersatz sein für die Muttermilch, so ein Vanillepudding, Griesbrei etc. – nur seltsam dass das gesellschaftlich nicht bewusst ist und dass einfach so weitergemacht und erzogen wird, mit Fleisch, Milch, etc…wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit, wo es vielleicht noch nicht viel anderes gab. Zumindest gibt es heute schon viel mehr Vegetarier hier in Deutschland als früher wo ich Kind war. In Spanien habe ich 4 Jahre gelebt, da gibt es viel weniger Vegetarier als hier. In Südamerika noch weniger (da hab ich 3 Jahre gelebt).
    Es gibt da auch so einen Spruch (natürlich von einem Vegetarier), dass Fleischessen die Agressivität, das Kriegeführen und das Konkurrenzdenken an sich fördert, und dass wenn alle Menschen Vegetarier (oder Veganer) wären, es viel weniger Kriege gäbe … keine Ahnung was da dran ist, man sollte vielelicht auch nicht pauschalisieren, trotzdem ist da bestimmt was wahres dran.
    Alles Gute auf Deinem Weg!!

  3. Ein schöner Artikel! Bin zwar „nur“ vegetarisch und auch das erst seit ein paar Monate, doch versuche ich, zunehmend Milchprodukte durch Veganes zu ersetzen. Der Hinweis auf die Gewohnheit stimmt. Anfänglich dachte ich beim Versuch, Sojamilch zum Kaffee zu trinken: never! Es schmeckte überhaupt NICHT!
    Dann hab ich es doch öfter probiert, auch mal 50:50, dann verschiedene Sorten Sojamilch – und siehe da, heute kann ich Sojamilch-Kaffee genauso trinken wie früher Kuhmilchkaffee!

    Und diese Woche hab‘ ich Seitan entdecke: damit entfällt auch weitgehend mein Vorbehalt, noch „ab und zu“ Bio-Fleisch zu essen, wenns mich stark gelüsten sollte. Hätte nicht gedacht, dass es einen Fleichersatz gibt, der so „nah dran“ ist.

    Wer mag:

    …und aus Mehl werden Steaks!

  4. hi manfred,

    ich „verzicht“ seit 2 jahren relativ konsequent auf milchprodukte und eier, habe vor 8 monaten auch das fleisch weggelassen und werde achte seitdem noch bewusster darauf, nicht zu „sündigen“ und mal zwischendurch nen schokokeks zu essen wenn nichts anderes da ist (eher kauf ih auf vorrat damit diese situation ncht eintritt).ich habe aber leider bisher keine berichte gefunden, die mir verdeutlicht hätten, dass wir mit dieser ernährungsweise der umwlt nicht auch schaden, irgendwie muss soja ja produziert werden und der bedarf steigt…hast du eventuell informationen dazu? denn wer sagt mir, dass meine soja-milch nicht auf kosten des regenwaldes oder auf kosten armer bauern produziert wird, die von ihrem land vertrieben werden, wie es auch zb. wegen der „guten“ mc d. burger geschieht? würd mich über hinweise freuen :-) lg

    • Hallo Tiffany,
      danke für den Kommentar. Zu Deinen Fragen: Wir schaden mit pflanzlicher Ernährungsweise der Umwelt auf jeden Fall deutlich weniger als mit tierischer, weil eben für die Herstellung von tierischen Lebensmitteln wesentlich mehr Pflanzen, also auch Soja verbraucht werden. Der Regenwald wird gerodet, weil der weltweite Konsum tierischer Lebensmittel steigt. Die Firmen, die Sojaprodukte als Nahrungsmittel für menschlichen Verzehr herstellen lassen nicht auf solchen Flächen produzieren, das kansst du jeweils auf den Packungen nachlesen oder auf den Internetseiten der Hersteller. Ansonsten schau Dir nochmals den link http://sos-klimawandel.info/beitraege/118-worldwatch.html an.
      Beste Grüße
      Manfred

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